Neu in unserem Fuhrpark: Kverneland Drille
Zur kommenden Maissaussaat haben wir in eine neue gezogene Maisdrille von Kverneland investiert. Dabei setzen wir auf die bewährte 8-reihige Variante mit 75 cm Reihenabstand.
Auch das Vorgängermodell, das wir zusätzlich weiterhin im Betrieb nutzen, konnte uns schon mit seiner genauen Ablagequalität überzeugen. Außerdem ist uns die Handhabung der Maschine schon bekannt.
Bei der Maisdrille haben wir uns wieder für eine gezogene Version entschieden, weil wir dadurch sehr bodenschonend arbeiten. Außerdem läuft der leichte Zugschlepper zwischen den Maisreihen.

Die konservierende Bodenbearbeitung erlangt bei uns in der Region immer mehr Bedeutung. Deshalb ist die Drille von Kverneland mit Räumsternen ausgerüstet, um einen optimalen Feldaufgang bei Mulch- oder Direktsaat mit viel Pflanzenmasse zu gewährleisten.
Um später noch Gülle oder Gärreste in den Bestand fahren zu können, gibt es bei uns 2 Möglichkeiten. Entweder nutzen wir die elektronische Fahrgassenschaltung, um dort mit dem breit bereiften Güllefass durchzufahren oder wir legen den Mais ohne Fahrgassen und können mit der Pflegebereifung an einem anderen Fass zwischen den Maisreihen fahren.
Dabei haben wir auch schon gute Erfahrungen mit dem Einsatz einer modernen Maishacke mit Verschieberahmen gemacht, um die Nährstoffe der Gülle besser auszunutzen. Dabei sollte die Reihenzahl des Maislegers identisch mit der Reihenzahl der Hacke sein, so wie es bei uns der Fall ist.
Eine weitere Besonderheit ist der APV-Streuer auf der Maschine zum Einsatz von Mikrogranulatdüngern zur Reduzierung der Nährstoffzufuhr.
Zusätzlich nutzen wir ein GPS-System mit Section Control, um Überlappungen zu vermeiden.

Damit haben wir auch die Möglichkeit zur teilflächenspezifischen Maisaussaat/ Unterfußdüngung, um Ertragspotentiale auf einer Fläche mit unterschiedlichen Bodenverhältnissen voll auszuschöpfen. Diese Applikationskarten können wir auch selbst erstellen!